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Roger Willemsen mag Mannheim, aber keine E-Book-Reader

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(rnf/rk) Roger Willemsen mag keine E-Book-Reader. “Bücher lese ich ausschließlich auf Papier, es muss riechen, ich muss Anstreichungen machen dürfen, und ich muss Jahre später noch feststellen können: da war ich.” Das sagte er in einem Interview des Rhein-Neckar Fernsehens, das heute Abend (22. Februar 2012) in der Sendung „RNF Life“ ausgestrahlt wird.

Der 57-Jährige Publizist und Moderator ist Schirmherr des 7. „lesen.hören“-Festivals in Mannheim, das am Abend beginnt. Es dauert bis zum 10. März. In fast 40 Veranstaltungen präsentiert es zeitgenössische Literatur für Erwachsene und Kinder auf ungewöhnliche Art und Weise – szenisch, filmisch oder untermalt von Musik: “Wir haben viele unterschiedliche Veranstaltungsformen – die klassische Lesung eher selten, sondern haben das Bühnengespräch dafür oder die streiterische Runde. Und ich glaube, wer diesem Festival folgt, der kriegt einen ziemlich guten Eindruck von dem, was Literatur im Moment bedeuten kann.”

Drei Mal bespielt Roger Willemsen während des Festivals die Bühne selbst. Darüber hinaus nutzt er seine Kontakte, um Künstler für das Festival zu gewinnen. Als Schirmherr gibt er also nicht nur seinen Namen für die Veranstaltung her, sondern bringt seine ganze Person mit ein – und das seit der Premiere von „lesen.hören“ anlässlich des Stadtjubiläums 2007: “Ich mag Mannheim, so komisch das für Sie sein mag. Mannheim ist ethnisch so gemischt, hat ein raues, herzliches, multikulturelles, multinationales Klima, und ich habe das Gefühl, dass ich hier ein sehr durchlässiges, aufnahmebereites Publikum finde.”

Das komplette Interview ist unter diesem Link bereits online abrufbar: http://bit.ly/W7UcWh